Willkommen bei den Schwestern vom Guten Hirten in Frankfurt
Neuer Wein in neue Schläuche
Der Maria-Droste-Service in Frankfurt ist eine Niederlassung der Deutschen Provinz der Schwestern vom Guten Hirten, Körperschaft des Öffentlichen Rechts mit dem Sitz in Würzburg. Die Schwestern leben und wirken am nördlichen Rand von Frankfurt in dem Ortsteil Frankfurter Berg. Bischof Franz Kamphaus bat 1998 darum, Schwestern frei zu stellen für die Integration christlicher Migranten in die kath. Pfarrgemeinde.
Längst geht der Blick aber über die Christen in diesem Umfeld hinaus. Das wirkt nicht nur in das kirchliche, sondern auch in das politische Umfeld hinein. So erhielten sie im Dezember 2007 dafür den Integrationspreis der Stadt Frankfurt am Main und im April 2008 den Preis für Demokratie und Toleranz vom „Bündnis für Demokratie und Toleranz“, das zum Bundesinnenministerium gehört.
Aus den ursprünglichen Anfängen ist ein weites Arbeitsfeld geworden. Der jüngste Stadtteil von Frankfurt, der Frankfurter Berg, hat wie die Stadt im Allgemeinen ca. 30 % Migranten. Jedoch leben ca. 80 % dieser Menschen in den Hochhäusern an der Julius-Brecht-Straße. Etwa ein Drittel davon sind kath.Christen
Die Schwestern leben in zwei Mietwohnungen in der Julius-Brecht-Str. 8 im 8. Stock. Es ist ein radikal niederschwelliges Angebot, denn es gibt keine Dienst- oder Telefonzeiten, keine Rezeption mit Anmeldung. Auch ohne Werbung wird das Angebot der Schwestern gesucht und dankbar angenommen. Die Schwestern verstehen ihren Dienst als „pastorale Diakonie“, denn all ihr Bemühen ist darauf ausgerichtet, Menschen in den Horizont Gottes zu holen.
Marktplatz (PDF)
Foto Hr. Rüffer
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Das Bündnis für Demokratie und Toleranz zeichnet aus.
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